Besetzungsquote von Personalberatungen: Was 92 % wirklich aussagt und wie du Quoten prüfst
Eine Besetzungsquote beschreibt, wie viele angenommene Mandate eine Personalberatung erfolgreich besetzt. Saleshead weist 92 % aus, doch die Zahl ist nur dann aussagekräftig, wenn die Definition bekannt ist. Dieser Artikel zeigt, wie du Besetzungsquoten bei jedem Anbieter prüfst.
Warum Besetzungsquoten schwer vergleichbar sind
<p dir="auto">Es gibt keinen Standard für die Berechnung. Manche Berater zählen alle angenommenen Mandate, andere nur solche, die über die Anfangsphase hinausgekommen sind. Wieder andere zählen Mandate gar nicht erst, die frühzeitig abgebrochen wurden.</p> <p dir="auto">Auch der Zeitraum spielt eine Rolle. Eine Quote über zwei Jahre sagt etwas anderes als eine über zehn Jahre, und eine kleine Zahl von Mandaten schwankt stark.</p> <p dir="auto">Deshalb sollte eine Quote immer zusammen mit der Anzahl der Mandate und der Berechnungsgrundlage genannt werden.</p>
Fragen, die du jedem Anbieter stellen solltest
<p dir="auto">Erstens: Wie ist die Quote definiert, und welche Mandate zählen mit? Zweitens: Auf wie vielen Mandaten und welchem Zeitraum basiert sie? Drittens: Wie viele der besetzten Personen waren nach 12 Monaten noch im Unternehmen?</p> <p dir="auto">Viertens: Wie unterscheidet sich die Quote nach Positionsebene? Führungspositionen werden schwerer besetzt als Einsteigerrollen. Fünftens: Gibt es Referenzen, die du anrufen kannst?</p> <p dir="auto">Seriöse Berater beantworten diese Fragen offen. Ausweichen ist ein Warnsignal.</p>
Wie Saleshead mit Kennzahlen umgeht
<p dir="auto">Saleshead nennt 92 % Besetzungsquote und mehr als 300 Vermittlungen und erklärt im Erstgespräch, wie diese Zahlen berechnet werden. Wir empfehlen, jede Kennzahl, auch unsere, mit Referenzgesprächen abzugleichen.</p> <p dir="auto">Zusätzlich zur Quote ist die Verweildauer entscheidend, denn eine Besetzung zählt erst, wenn die Person bleibt. Dafür gibt es die 90-Tage-Nachbesetzungsgarantie.</p> <p dir="auto">Eine hohe Quote entsteht auch durch Mandatsauswahl. Saleshead nimmt Mandate an, bei denen Rolle und Rahmenbedingungen realistisch sind, und sagt Unternehmen offen, wenn eine Besetzung unter den gegebenen Bedingungen schwierig wird.</p>
Was bedeutet Besetzungsquote bei einer Personalberatung?
Der Anteil der angenommenen Mandate, die erfolgreich besetzt wurden. Wie genau gezählt wird, unterscheidet sich je nach Anbieter und sollte immer erfragt werden.
Ist eine höhere Besetzungsquote immer besser?
Nicht automatisch. Eine hohe Quote kann auch aus selektiver Mandatsannahme entstehen. Entscheidend sind Definition, Anzahl der Mandate, Verweildauer der Besetzten und Referenzen.
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Sales Recruiting & Commercial Leadership
Moritz Blüml (hier mehr erfahren) besetzt seit über zehn Jahren Sales-, Key-Account- und Führungsrollen und hat mehr als 300 Vermittlungen persönlich durchgeführt und mehr als 2.000 Vermittlungen fachlich begleitet.
Sein Fokus: Vertriebsprofile, die nicht nur im Lebenslauf überzeugen, sondern beim Kunden Wirkung erzeugen, intern Akzeptanz schaffen und im Job wirklich liefern.
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