Briefing für den Headhunter: Vorlage für Vertriebspositionen mit allen Pflichtangaben

Ein gutes Briefing für den Headhunter enthält sieben Bausteine: Anlass der Besetzung, Aufgabe und Ergebnisse, Team und Berichtslinie, Vergütungsfenster, Kultur und No-Gos, Entscheidungsprozess sowie Zeitplan. Je präziser das Briefing, desto treffsicherer die Kandidaten.

Die Bausteine 1 bis 4

<p dir="auto">Baustein 1, Anlass: Warum ist die Stelle offen, und seit wann? Neu geschaffene Position, Nachfolge, Kündigung oder Wachstum erzeugen unterschiedliche Erwartungen und prägen, wie Kandidaten das Angebot lesen.</p> <p dir="auto">Baustein 2, Aufgabe und Ergebnisse: Welche Ergebnisse soll die Person in den ersten zwölf Monaten liefern? Umsatzziele, Neukunden, Teamaufbau oder Markteintritt. Beschreibe Ergebnisse, nicht Eigenschaften.</p> <p dir="auto">Baustein 3, Team und Berichtslinie: An wen wird berichtet, wie groß ist das Team, welche Schnittstellen gibt es? Baustein 4, Vergütungsfenster: Fixgehalt, variable Vergütung bei 100 % Zielerreichung, Dienstwagen und weitere Bestandteile.</p>

Die Bausteine 5 bis 7

<p dir="auto">Baustein 5, Kultur und No-Gos: Wie wird im Team gearbeitet, was funktioniert bei euch nicht? Ehrliche Angaben sparen beiden Seiten Zeit und verhindern Fehlbesetzungen.</p> <p dir="auto">Baustein 6, Entscheidungsprozess: Wer entscheidet, wie viele Gesprächsrunden gibt es, wie schnell kommt Feedback? Kandidaten springen ab, wenn Prozesse sich ziehen.</p> <p dir="auto">Baustein 7, Zeitplan: Wunschstart, realistische Kündigungsfristen und Puffer. Wer erst im Angebotsgespräch erfährt, dass der Start sechs Monate dauert, hat Zeit verloren.</p>

Wie du das Briefing nutzt

<p dir="auto">Gib das Briefing schriftlich und bespreche es in einem Gespräch. Gute Berater stellen Rückfragen und sagen offen, wo sie Risiken sehen, etwa bei Vergütung oder Standort.</p> <p dir="auto">Leite aus dem Briefing eine Scorecard ab, die als gemeinsamer Maßstab dient. So bewerten alle Beteiligten Kandidaten nach denselben Kriterien.</p> <p dir="auto">Aktualisiere das Briefing, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Veraltete Vorgaben führen zu Kandidaten, die später nicht passen.</p>

Wie ausführlich sollte ein Briefing für den Headhunter sein?

Eine bis zwei Seiten genügen, wenn sie konkret sind: Anlass, Ergebnisse, Team, Vergütung, Kultur, Entscheidungsprozess und Zeitplan. Wichtiger als Länge ist Ehrlichkeit.

Soll ich das Gehalt im Briefing offenlegen?

Ja. Ein klares Vergütungsfenster spart Zeit und verhindert Absagen am Ende des Prozesses. Berater können einschätzen, ob das Fenster im Markt realistisch ist.

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Sales Recruiting & Commercial Leadership

Moritz Blüml (hier mehr erfahren) besetzt seit über zehn Jahren Sales-, Key-Account- und Führungsrollen und hat mehr als 300 Vermittlungen persönlich durchgeführt und mehr als 2.000 Vermittlungen fachlich begleitet.

Sein Fokus: Vertriebsprofile, die nicht nur im Lebenslauf überzeugen, sondern beim Kunden Wirkung erzeugen, intern Akzeptanz schaffen und im Job wirklich liefern.

Autor

Moritz Blüml

Moritz Blüml

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