Wie finde ich Vertriebler in einem leergefegten Arbeitsmarkt?
In einem leergefegten Markt besetzt du Vertriebsstellen, indem du drei Hebel gleichzeitig ziehst: das Angebot spürbar attraktiver machen, den Kandidatenpool über Quereinsteiger und Gebietsdenken erweitern und konsequent passive Kandidaten direkt ansprechen. Wer nur wartet, verliert bei Knappheit immer. Wir sehen bei Saleshead in der Praxis, dass Unternehmen, die in der Krise alle drei Hebel gleichzeitig aktivieren, trotzdem besetzen – oft sogar mit besseren Kandidaten als zuvor.
Hebel 1: Das Angebot muss herausstechen
Bei echter Kandidatenknappheit gewinnt, wer das überzeugendere Gesamtpaket bietet. Das ist nicht nur das Gehalt – es ist die Kombination aus Paket, Perspektive, Flexibilität und Unternehmensmarke. Ein marktgerechtes Fixum ist die Grundvoraussetzung; darüber hinaus machen oft kleine Dinge den Unterschied: Homeoffice-Regelung, Weiterbildungsbudget, klare Karrierepfade, und vor allem die Qualität des Onboardings und der Führung. Wir empfehlen, in der Direktansprache nicht nur mit dem Paket zu argumentieren, sondern mit der Perspektive: Was kann jemand bei euch in zwei Jahren erreichen, das er woanders nicht erreichen kann? Diese Frage gut zu beantworten, ist der stärkste Hebel bei der Gewinnung passiver Kandidaten.
Hebel 2: Den Pool erweitern statt verengen
Statt auf das perfekte Profil zu warten, lohnt der Blick auf zwei Erweiterungsstrategien. Die erste: Quereinsteiger mit nachgewiesenem Verkaufstalent aus benachbarten Branchen. Wenn das Produkt lernbar ist und das Gebiet oder die Zielgruppe übertragbar, ist ein motivierter Quereinsteiger oft eine bessere Wette als ein branchenkundiger Kandidat ohne Energie. Die zweite Erweiterung: geografisches Denken lockern. Wenn Homeoffice möglich ist, erweitert sich der erreichbare Kandidatenpool dramatisch – auf ganz DACH statt auf eine Region. Das klingt selbstverständlich, wird aber von vielen Unternehmen noch nicht konsequent gedacht.
Hebel 3: Konsequente Direktansprache
In einem knappen Markt werden die wenigen verfügbaren Top-Profile von mehreren Seiten gleichzeitig umworben. Wer schnell, persönlich und überzeugend anspricht, gewinnt. Ein bestehendes Netzwerk verschafft hier einen entscheidenden Vorsprung – weil man nicht von null anfangen muss, sondern auf bestehende Vertrauensbeziehungen zurückgreift.
Soll ich bei Knappheit mehr zahlen?
Oft ja – aber nicht als blinde Reaktion, sondern nach sorgfältigem Marktabgleich. Rechne die monatlichen Vakanzkosten gegen eine Gehaltserhöhung von 500 bis 1.000 Euro im Monat. Fast immer ist die schnellere Besetzung günstiger.
Sind Quereinsteiger eine echte Lösung bei Knappheit?
Häufig ja. Verkaufstalent und Antrieb lassen sich schwerer lehren als Produktwissen. Ein motivierter Quereinsteiger mit Lernbereitschaft schlägt in der Praxis oft einen branchenkundigen Kandidaten ohne Feuer.
Du hast die Rolle, wir haben die Kandidaten. Saleshead besetzt SDR-, AE- und Sales-Leadership-Rollen im DACH-Raum – mit 14-Tage-Versprechen und 90-Tage-Nachbesetzungsgarantie. Jetzt unverbindlich Termin sichern.