Headhunter oder Stellenanzeige – was bringt im Vertrieb mehr?

Eine Stellenanzeige bringt Reichweite bei aktiv Suchenden und ist günstig – erreicht aber kaum die passiven Top-Verkäufer. Ein Headhunter bringt gezielt genau diese passiven Kandidaten, kostet mehr, liefert aber bei knappen Profilen die höhere Qualität. Die Wahl hängt davon ab, wie verfügbar dein Zielprofil ist – und wie viel dich jede Woche Vakanz kostet. Wir sehen bei Saleshead, dass die Anzeige für Volumenrollen funktioniert und für umsatztragende Vertriebsrollen fast immer zu langsam ist.

Was die Anzeige kann und nicht kann

Eine gut gemachte Stellenanzeige auf den richtigen Kanälen (LinkedIn, Xing, StepStone je nach Zielgruppe) erreicht zuverlässig aktiv Suchende. Das sind Menschen, die gerade in Bewegung sind – was manchmal der richtige Zeitpunkt ist, manchmal aber auch bedeutet, dass sie aus einem gescheiterten Arbeitsverhältnis kommen. Der strukturelle Nachteil: Aktiv Suchende sind rund 20 Prozent des Kandidatenmarktes. Die anderen 80 Prozent – darunter die meisten Leistungsträger – werden über eine Anzeige nicht erreicht. Das ist keine Frage der Anzeigenqualität, sondern eine Frage der Methode. Ein weiterer Nachteil: Bei einer guten Anzeige kommen viele Bewerbungen – und jede muss gesichtet, bewertet und beantwortet werden. Das kostet internes Ressourcen, die in anderen Bereichen fehlen.

Was der Headhunter zusätzlich leistet

Der Headhunter spricht passive Kandidaten gezielt an, sondiert vor und führt den Prozess bis zur Vertragsunterzeichnung. Er spart interne Ressourcen, liefert in der Regel höhere Qualität und beschleunigt den Prozess erheblich. Der Wert ist nicht die Suche an sich – es ist das Netzwerk, das über Jahre aufgebaut wurde. Ein Saleshead-Berater hat persönliche Beziehungen zu hunderten von Sales-Profilen in der DACH-Region. Diese Beziehungen bedeuten schnellere Reaktion, ehrlichere Gespräche und besseres Timing. Der Preis dafür ist real: typischerweise rund 25 Prozent des Jahres-OTE. Aber in den meisten Fällen amortisiert sich das durch die eingesparte Vakanzzeit.

Die Kombination ist oft am besten

Anzeige für Sichtbarkeit und Inbound, Direktansprache für die Leistungsträger. Wer beides nutzt, deckt den gesamten Markt ab. Das ist der Ansatz, den wir bei Saleshead empfehlen – und den wir selbst konsequent verfolgen.

Reicht eine gute Anzeige bei knappen Profilen?

Selten allein. Je knapper das Profil, desto wichtiger die aktive Ansprache passiver Kandidaten. Eine gute Anzeige ist ergänzend sinnvoll, aber kein Ersatz.

Was kostet eine Stellenanzeige im Vergleich?

Stellenanzeigen auf LinkedIn kosten je nach Laufzeit und Targeting 500 bis 3.000 Euro. Der Headhunter kostet ein Mehrfaches – aber spart bei wichtigen Rollen durch schnellere Besetzung und bessere Kandidatenqualität.

Den Weg bis hierhin kannst du selbst gehen. Wo es erfahrungsgemäß stockt – beim Erreichen der passiven Top-Kandidaten, die nicht aktiv suchen – übernimmt Saleshead. Mach den Besetzbarkeits-Check und sieh, wie schnell deine Rolle besetzbar ist.